The Magnificent Brotherhood
live at
Alhambra, Luckenwalde (D)
22.02.2008



Review by Wiebke Ilsitz
originally published in Märkische Allgemeine (Jüterboger Echo) 26.02.2008

Die Sixties im Alhambra
"The Magnificent Brotherhood“ aus Berlin lässt alte Zeiten aufleben

Musik zum Tanzen, Träumen und Feiern – das bot „The Magnificent Brotherhood“ aus Berlin. Am vergangenen Freitag öffnete das Alhambra in Luckenwalde wieder seine Pforten für Musikbegeisterte. Diese kamen zwar nicht in Strömen wie erhofft, aber die anwesenden Fans enttäuschten die Band trotzdem nicht.

Die Brüder Kiryk Drewinski und Erik Haegert sind von klein auf mit der Musik der sechziger Jahre aufgewachsen, nichts anderes hat sie so intensiv geprägt. Genau aus diesem Grund haben sie sich zur Band zusammengeschlossen, die die Sixtiesmusik wieder aufleben lässt.

Ihre erste CD hat die vierköpfige Band nach einem Monat intensiver Studioarbeit nun fertiggestellt. Am Freitagabend stellten sie die zwölf Songs ihres ersten Debütalbums vor und zu gewinnen gab es diese auch.

Doch auch die anderen Alhambra-Gäste wollten sich die CD nicht entgehen lassen und stürmten nach dem Konzert dann zum Verkaufsstand. In diesem Sinne hatten die Luckenwalder auch einen großen Bonus, denn die eigentliche Veröffentlichung des Albums findet erst am 28. März statt.

Mit ihrer ersten CD und ihrer einschlägigen Musik konnte die Band auch viele Veranstalter begeistern und so spielt sie im Sommer auf dem bekannten Burg- Herzberg-Festival.

„The Magnificent Brotherhood“ war bereits zum zweiten Mal im Alhambra zu Gast. Deshalb konnte die Band nun auch mit dem ersten Konzert vergleichen und musste Kritik am spärlich erschienen Alhambra-Publikum üben. Auch viele Alhambra- Besucher waren etwas traurig über das nicht ausgefüllte alte Kinofoyer.

Ebenso äußerten sich einige verwundert. „Ich freue mich natürlich, dass auch neue Gesichter den Weg in unser geliebtes Alhambra gefunden haben, allerdings muss ich mich erst noch daran gewöhnen, dass nun auch das Jüterboger Publikum aus der alten Schauburg im Alhambra anzutreffen ist. Aber so lange die Besucher auch an der nicht allzu harten Musik, die hier gespielt wird, Freude haben, ist ja alles super“, sagte ein langjähriger Alhambra-Besucher.

Ein gemischtes Publikum wird es von nun an wohl des Öfteren im Alhambra geben, da viele Jüterboger nach dem definitiven Ende der alten Schauburg nun ein neues Domizil in der Region suchen, um Musik zu genießen, vermuteten die Luckenwalder.

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